Songhoy Blues – Konzert

06.04.19, 22:00 Uhr,
SONGHOY BLUES,
Mali,
[HAU2 Foyer]



Songhoy Blues gründete sich in Malis Hauptstadt Bamako, nachdem die Mitglieder wegen der dschihadistischen Besatzung, die neben großer Brutalität auch jegliche Art von Musik verbot, aus ihrer Heimat Timbuktu im Norden des Landes fliehen mussten. Gitarrist und Gründer Garba Tourés Motivation war es, das verlorene Ambiente des Nordens wiederherzustellen und die Geflüchteten ihre Songs wiedererleben zu lassen.
Das Quartett, benannt nach dem Volk der Songhai, das vom 15. bis zum 17. Jahrhundert ein großes Königreich in Westafrika innehatte und dem die Bandmitglieder angehören, spielt Wüstenblues mit Elektro-, Hip Hop- und R’n’B-Anklängen. 2015 erschien das Debütalbum „Music in Exile“, 2017 „Résistance“. Songhoy Blues spielt eine tragende Rolle in der Dokumentation „They will have to kill us first“ über malische Musiker*innen im Exil.

Besetzung: Garba Touré, Aliou Touré, Oumar Touré, Drissa Koné

 

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